Termin und Ort
18. bis 20. September 2026
Bayerische Verwaltungsschule (BVS)
Anna und Benno Arnold-Platz 1-386919 Holzhausen am Ammersee
Schirmherrschaft
Die Tagung steht unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, MdL.
Tagungsprogramm
Stand 29.04.2026
Freitag, 18.09.2026
Die Eröffnung findet im Augsburger Segler-Club, Eduard-Thöny-Str. 26, 86919 Utting, statt.
-
- ab 17:00
Einlass
Augsburger Segler-Club, Eduard-Thöny-Str. 26, 86919 Utting
- 17:30 – 18:00
Eröffnung und Begrüßung
Alex Dorow, MdL (angefragt), Bürgermeister Florian Hoffmann, Dr. Dr. Jochen Seifert
- 18:00 – 18:15
1.250 Jahre Holzhausen
Theresa Wilhelm
18:00 – 18:15
Theresa Wilhelm
1.250 Jahre Holzhausen
- 18:15 – 21:00
Networking und Kulinarisches garniert mit Ammersee-Klangmalerei
Monika Drasch, Martin Danes, Norbert Nagel
Samstag, 19.09.2026
Nach den Vorträgen besteht jeweils die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
- ab 09:00 Foyer
Einlass / Ausgabe Namensschilder
BVS, Anna und Benno Arnold-Platz 1-3, Holzhausen
- 09:30 – 09:50 VR 1
Künstlerkolonien in Europa. Ein Überblick
Dr. Claus Pese
09:30 – 09:50 VR 1
Dr. Claus Pese
Künstlerkolonien in Europa. Ein Überblick
Künstlerkolonien sind ein kunst- und kulturgeschichtliches Phänomen von gesamteuropäischer Dimension. Es gilt, die Gründe für die Entstehung solcher Örtlichkeiten darzulegen.
- 10:00 – 10:20 VR 1
Über die Vereinigung europäischer Künstlerkolonien
Florian Hartmann
10:00 – 10:20 VR 1
Florian Hartmann
Über die Vereinigung europäischer Künstlerkolonien
Im Verbund euroart haben sich 49 Künstlerkolonien aus 13 europäischen Ländern zusammengeschlossen, um das gemeinsame kulturelle Erbe der Künstlerkolonien zu bewahren und den Austausch und die Kooperation über Ländergrenzen hinweg zu pflegen. Aus dem süddeutschen Raum sind Dachau, Holzhausen am Ammersee, Murnau und Prien am Chiemsee Mitglieder.
- 10:30 – 10:50 VR 1
München, die Kapitale der Kunst um 1900
Prof. Dr. Rainer Metzger
10:30 – 10:50 VR 1
Prof. Dr. Rainer Metzger
München, die Kapitale der Kunst um 1900
Faschingsmetropole und perspektivenschöne Hauptstadt, wahlweise Isar-Athen oder Isar-Florenz, Mir-san-mir-Moderne, Oans-Zwoa-Gsuffa und nur Paris vergleichbar als Zentrum des angenehmen Lebens: München, die Kapitale der Kunst um 1900.
Philipp Kester, Hofatelier Elvira in München – Außenfassade des Gebäudes, Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie, Archiv Kester, © CC BY-SA 4.0 - 11:00 – 11:30
Kaffeepause
- 11:30 – 11:50 VR 1
Die Künstlerkolonie Holzhausen
Regina M. Fischer, M.A.
11:30 – 11:50 VR 1
Regina M. Fischer, M.A.
Die Künstlerkolonie Holzhausen
In den 1890er Jahren kam der innovative Prof. Paul Hoecker (1854-1910) mit seinen Studenten der Münchner Kunstakademie zum Plein Air Malen nach Holzhausen am Ammersee. Angeregt durch die ländliche Beschaulichkeit und die landschaftliche Schönheit ließen sich zahlreiche Künstler, darunter Mitglieder der „Scholle“, hier nieder. Es entwickelte sich eine lebendige Künstlerkolonie.
Der Dampfersteg in Holzhausen, © JES Kulturstiftung - 12:00 – 12:20 VR 1
Die Gründung der Künstlergruppe „Scholle" im Kontext des Sezessionismus um 1900
Dr. Felix Billeter
12:00 – 12:20 VR 1
Dr. Felix Billeter
Die Gründung der Künstlergruppe „Scholle" im Kontext des Sezessionismus um 1900
Mit der Münchner Sezession 1892 begann in Deutschland der Sezessionismus. Diese Bewegung, der Gründung von Künstlergruppen, setzte sich bis weit ins 20. Jahrhundert fort und wurde in der Regel publizistisch durchgesetzt. Die „Scholle“ gehörte zu den ersten Gruppierungen, die sich lautstark medial artikulierte und auch den öffentlichen Skandal nicht scheute. Der Vortrag arbeitet ihre besondere Strategie und ihr ‚Alleinstellungsmerkmal‘ heraus.
Fritz Erler, Titelblatt, „Nummer der Scholle“, Jugend 6 (1901), Nr. 49 12:00 – 12:20 VR 2„Für junge Münchener Talente mit voller Kraft" – Die Moderne Kunsthandlung Brakl & Thannhauser
Shammua Maria Mohr
12:00 – 12:20 VR 2
Shammua Maria Mohr
„Für junge Münchener Talente mit voller Kraft" – Die Moderne Kunsthandlung Brakl & Thannhauser
Der Operettensänger und vormalige Theaterdirektor Franz Josef Brakl gründete 1905 gemeinsam mit dem Kaufmann Heinrich Thannhauser eine „Moderne Kunsthandlung“ für zeitgenössische Kunst in München. Im September 1905 verkauften sie ein erstes Gemälde von Adolf Münzer. Welche Rolle die Künstlergruppe „Scholle“ in den ersten Jahren des Bestehens der „Modernen Kunsthandlung“ für die neuen Kunsthändler spielte, steht im Zentrum des Vortrags.
- 12:30 – 14:00
Mittagessen
- 14:00 – 14:20 VR 1
Clara Ewald in Holzhausen (1911-1938): Heimat auf Zeit in einem bewegten Leben
Prof. Dr. Christian Alzheimer
14:00 – 14:20 VR 1
Prof. Dr. Christian Alzheimer
Clara Ewald in Holzhausen (1911-1938): Heimat auf Zeit in einem bewegten Leben
In der Biografie der passionierten Malerin und schicksalsbedingt alleinerziehenden Mutter spiegeln sich die gesellschaftlichen, politischen und künstlerischen Umbrüche der Zeit in beispielhafter Weise wider.
Clara Ewald, Prof. Dr. Isidor Rosenthal (Erster Ordinarius für Physiologie an der FAU), 1908, Erlangen, © Institut für Physiologie und Pathophysiologie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg 14:00 – 14:20 VR 2Paul Hoecker – Eine kollektive Spurensuche
Stefan Gruhne
14:00 – 14:20 VR 2
Stefan Gruhne
Paul Hoecker – Eine kollektive Spurensuche
Der Münchner Maler Paul Hoecker (1854–1910), sein umfangreiches Œuvre und sein Wirken als Professor an der Kunstakademie München sind wenig bekannt. Für viele „Scholle“-Maler war er wegweisend, aufgrund seiner Homosexualität wurde er lange marginalisiert. Der Vortrag zeigt die vielfältigen Rechercheaktivitäten Anfang des 21. Jahrhunderts auf, die zu neuen biografischen Erkenntnissen, einem online-Werkverzeichnis sowie Ausstellungs- und Publikationsprojekten geführt haben.
Paul Hoecker auf einer Bank in der Nähe des Hoecker-Hauses, undatiert, © Forum Queeres Archiv München, Familiennachlass Paul Hoecker - 14:30 – 14:50 VR 1
Reinhold Max Eichlers Illustrationen für die „Jugend"
Prof. Dr. Hubertus Kohle
14:30 – 14:50 VR 1
Prof. Dr. Hubertus Kohle
Reinhold Max Eichlers Illustrationen für die „Jugend"
Reinhold Max Eichler, Der Wonnemonat, in: Jugend 4 (1899), Nr. 19, S. 303 Eichler ist ein heute kaum mehr bekannter Schüler Paul Hoeckers, der vor allem als Porträtmaler aktiv war, aber auch als einer der aktivsten Illustratoren der „Jugend" und des „Simplicissimus" gelten kann. Seine Illustrationstätigkeit schreibt sich auf originelle Weise in die lebensreformerische Grundstimmung der Jahrhundertwende ein.
14:30 – 14:50 VR 2Holzhausen und seine Musiker
Carolin Völk
14:30 – 14:50 VR 2
Carolin Völk
Holzhausen und seine Musiker
Bejubelte Sopranistin an der Wiener und Münchner Staatsoper, am Royal Opera House in London und in Heinz Schenks Sendung „Zum Blauen Bock“, Musikprofessor in Athen, Heidelberg und München, Heldentenor bei den Bayreuther Festspielen - bislang ist nicht sehr bekannt, dass in Holzhausen neben den zahlreichen bildenden Künstlern im 20. Jahrhundert auch einige zu ihrer Zeit durchaus bedeutende Musikerinnen und Musiker einen Rückzugsort und ein Zuhause fanden. Woher stammten sie, für welche Art von Musik begeisterten sie sich, wo traten sie auf und wirkten sie, wie klangen sie? Diesen und weiteren Fragen wird Carolin Völk in ihrem Vortrag mit Blick auf Claire Watson, Thrasybulos Georgiades, Franz Völker und andere nachgehen.
München, Nationaltheater Zuschauerraum, © Gilles Alonso - 15:00 – 15:30
Kaffeepause
- 15:30 – 15:50 VR 1
Die Malerin Hansl Bock: Zur Situation von Künstlerinnen im frühen 20. Jahrhundert
Dr. Ulrike Reinert
15:30 – 15:50 VR 1
Dr. Ulrike Reinert
Die Malerin Hansl Bock: Zur Situation von Künstlerinnen im frühen 20. Jahrhundert
Leben und Werk von Hansl Bock (1893-1973) veranschaulichen exemplarisch, wie schwer sich der Zugang zur künstlerischen Ausbildung für Frauen nach der Jahrhundertwende gestaltete. Später teilte sie als Künstlerin der „Verlorenen Generation“ das Schicksal vieler Kolleg:innen nach dem Zweiten Weltkrieg.
Hansl Bock, ohne Titel (Paris/Montmartre), 1927, signiert "Hansl Bock ´27", Öl auf Karton, 50 x 66 cm (o.R.), Privatbesitz, Salzburg, © privat 15:30 – 15:50 VR 2Ein vergessener Porträtist: Werk und Wiederentdeckung des Leopold Durm
Asta Els Schleuder
15:30 – 15:50 VR 2
Asta Els Schleuder
Ein vergessener Porträtist: Werk und Wiederentdeckung des Leopold Durm
- 16:00 – 16:20 VR 1
Das Martyrium des Malweibs
Regina M. Fischer, M.A.
16:00 – 16:20 VR 1
Regina M. Fischer, M.A.
Das Martyrium des Malweibs
Die Situation von Künstlerinnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts war schwierig. Nicht nur, dass ihnen das Studium an den Kunstakademien bis nach dem Ersten Weltkrieg verweht blieb und gesellschaftliche Konventionen sie behinderten, gerade in den als fortschrittlich geltenden Zeitschriften „Jugend“ und „Simplicissimus“ wurden sie auch regelmäßig verspottet.
Reinhold Max Eichler, Das Martyrium des Malweibs, in: Jugend 6 (1901), Nr. 3, S. 39 16:00 – 16:20 VR 2Gustav Bechler - Der Landschafter
Dr. Vera Christoph
16:00 – 16:20 VR 2
Dr. Vera Christoph
Gustav Bechler - Der Landschafter
Nichts faszinierte Bechler (1870-1959) so wie die in natürliches Licht getauchte Landschaft. Er arbeitete in zwei Techniken, der Malerei und dem Holzschnitt. Das Spektrum seiner Motive ist im Vergleich zu anderen „Scholle“-Künstlern eng, jedoch nicht weniger eindrucksvoll.
Gustav Bechler, Spiegeleis, Farbholzschnitt, Minneapolis Institute of Art Collection, © MIA, Public Domain (PDM 1.0) - ab 18:00
Abendessen in der BVS
Sonntag, 20.09.2026
- 09:00 – 09:20 VR 1
Kunst im Nationalismus: Forschungsstand 2026
Prof. Dr. Christian Fuhrmeister
09:00 – 09:20 VR 1
Prof. Dr. Christian Fuhrmeister
Kunst im Nationalismus: Forschungsstand 2026
Der Vortrag erörtert zum einen die Eckdaten und Parameter und beleuchtet zum anderen den Umstand, dass die NS-Kunst in den Dauerausstellungen deutscher Kunstmuseen bis heute kaum vorkommt. Welche Folgen haben Tabuisierung und Giftschrank-Politik? Abschließend bilanziert der Beitrag den Erkenntnisgewinn, den die Forschung im 21. Jahrhundert erzielt hat.
Grosse Deutsche Kunstausstellung, 1942, Saal 11, Wandabwicklung, aus: GDK-Research.de, https://www.gdk-research.de/de/obj19362160.html [zuletzt abgerufen am 28.03.2026] © VG Bild Kunst Bonn 2011 - 09:30 – 09:50 VR 1
Holzhauser Künstler in der Zeit des Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit
Prof. Dr. Nicolai Hannig
09:30 – 09:50 VR 1
Prof. Dr. Nicolai Hannig
Holzhauser Künstler in der Zeit des Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit
Der Vortrag widmet sich den Biografien Holzhauser Künstler und verfolgt sie von der Zeit des Nationalsozialismus bis in die fünfziger Jahre. Zugleich zeichnet er das Leben und die Dynamiken in der Künstlerkolonie nach. Dokumentiert werden damit die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Die ,Künstlerkolonie Holzhausen am Ammersee‘. Biografien und Karrieren in Nationalsozialismus und Nachkriegsdeutschland“, das 2023 an der Technischen Universität Darmstadt abgeschlossen wurde.
Fritz Erler, Selbstbildnis, Ölgemälde, 1914, Museum Wiesbaden, © Museum Wiesbaden, Fotograf Bernd Fickert - 10:00 – 10:45 VR 1
Diskussion mit Referierenden und Publikum
Leitung: Prof. Dr. Christian Fuhrmeister
- 10:45 – 11:15
Kaffeepause
- 11:15 – 11:45 VR 1
Panel-Diskussion mit Künstler-Nachfahren: Über den Umgang mit Künstlernachlässen
Moderation: Regina M. Fischer, M.A.
11:15 – 11:45 VR 1
Panel-Diskussion mit Künstler-Nachfahren: Über den Umgang mit Künstlernachlässen
Für die Nachfahren von Künstlerinnen und Künstlern stellt sich die Frage, wie der Nachlass verwaltet werden kann. In einem Podiumsgespräch berichten sie von ihrem persönlichem Zugang, der Verpflichtung und Freude am Bewahren der Werke. Moderation: Regina M. Fischer, M.A.
- 11:45 – 12:25 VR 1
Die Kunstwerke Walther Georgis im Stadtmuseum Landsberg am Lech - Ein Beispiel von Restitution
Sonia Schätz, M.A., Lisa Kern, M.A.
11:45 – 12:25 VR 1
Sonia Schätz, M.A., Lisa Kern, M.A.
Die Kunstwerke Walther Georgis im Stadtmuseum Landsberg am Lech - Ein Beispiel von Restitution
Die Stadt Landsberg am Lech erwarb 1944 Werke des verstorbenen Malers Walther Georgi. Der Eigentumswechsel der Bilder erfolgte im Zuge der rassistischen Verfolgung und Enteignung der Witwe Malwine Georgi durch die Nationalsozialisten. Der Vortrag befasst sich mit den Vorgängen um den Restitutionsfall und den Erkenntnissen der Provenienzrecherchen zum Lebensweg Wina Georgis. Vortrag von Lisa Kern: Antisemitismus, Verfolgung und Sammlungspolitik im Nationalsozialismus - Wina Georgi und die Städtische Galerie im Lenbachhaus in München
Walther Georgi, Portrait Wina Georgi, Pastell 1920, INV 2456, © Stadtmuseum Landsberg am Lech, Foto: Constanze Finkenbeiner - 12:40 – 13:00 VR 1
Einführung in die Ausstellung „Kunst braucht Luft! Die SCHOLLE zwischen See und Moor“
Regina M. Fischer, M.A.
Dr. Laura Cohen
12:40 – 13:00 VR 1
Regina M. Fischer, M.A.
Einführung in die Ausstellung „Kunst braucht Luft! Die SCHOLLE zwischen See und Moor“
- 13:00
Mittagessen - Ende der Tagung
- 14:00 – 17:00
Ausstellungsbesuche in Dachau und Holzhausen
14:00 – 17:00
Ausstellungsbesuche in Dachau und Holzhausen
Vom 16. September 2026 bis 14. Februar 2027 findet als Ergänzung der Tagung eine Ausstellung der Gemäldegalerie Dachau in Kooperation mit der JES Kulturstiftung Holzhausen am Ammersee statt: „Kunst braucht Luft! Die SCHOLLE zwischen See und Moor“. Nach der Tagung um 14 Uhr bieten wir einen Bus-Shuttle für die Ausstellungsbesichtigung an. Rückfahrt 16.15 Uhr, Zwischenstopp am Bahnhof Dachau (S 2), Ankunft in Holzhausen ca. 17 Uhr. Anmeldung erforderlich, begrenzte TN-Zahl. Außerdem besteht die Möglichkeit für folgende Besichtigungen: Adolf-Münzer-Museum, Holzhausen, Adolf-Münzer-Str. 13; Öffnungszeit sonntags 14-17 Uhr Künstlerhaus Gasteiger, Holzhausen, Eduard-Thöny-Str. 43; Öffnungszeit sonntags 14-17 Uhr
Referenten
Prof. Dr. Christian Alzheimer
Prof. Dr. Christian Alzheimer
Ordinarius für Physiologie, Schwerpunkt Neurowissenschaften und molekulare Psychiatrie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Beitrag im Programm
Samstag, 19.09.2026 · 14:00 – 14:20 · VR 1
Clara Ewald in Holzhausen (1911-1938): Heimat auf Zeit in einem bewegten Leben
In der Biografie der passionierten Malerin und schicksalsbedingt alleinerziehenden Mutter spiegeln sich die gesellschaftlichen, politischen und künstlerischen Umbrüche der Zeit in beispielhafter Weise wider.

Clara Ewald, Prof. Dr. Isidor Rosenthal (Erster Ordinarius für Physiologie an der FAU), 1908, Erlangen, © Institut für Physiologie und Pathophysiologie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Dr. Felix Billeter
Dr. Felix Billeter
Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Latinistik. Bis 1999 Assistent am Kunstgeschichtlichen Institut der LMU München, seitdem als selbständiger Kunsthistoriker für in- und ausländische Sammler mit Forschungsschwerpunkt auf moderner Kunst- und Sammlungsgeschichte tätig, Autor und Kurator.
Beitrag im Programm
Samstag, 19.09.2026 · 12:00 – 12:20 · VR 1
Die Gründung der Künstlergruppe „Scholle" im Kontext des Sezessionismus um 1900
Mit der Münchner Sezession 1892 begann in Deutschland der Sezessionismus. Diese Bewegung, der Gründung von Künstlergruppen, setzte sich bis weit ins 20. Jahrhundert fort und wurde in der Regel publizistisch durchgesetzt. Die „Scholle“ gehörte zu den ersten Gruppierungen, die sich lautstark medial artikulierte und auch den öffentlichen Skandal nicht scheute. Der Vortrag arbeitet ihre besondere Strategie und ihr ‚Alleinstellungsmerkmal‘ heraus.

Fritz Erler, Titelblatt, „Nummer der Scholle“, Jugend 6 (1901), Nr. 49
Dr. Vera Christoph
Dr. Vera Christoph
Amerikanistin, Schwerpunkt Kultur- und Ideengeschichte, Mitarbeiterin des Creative Europe Desk München, Stiftungsrätin der JES Kulturstiftung.
Beitrag im Programm
Samstag, 19.09.2026 · 16:00 – 16:20 · VR 2
Gustav Bechler - Der Landschafter
Nichts faszinierte Bechler (1870-1959) so wie die in natürliches Licht getauchte Landschaft. Er arbeitete in zwei Techniken, der Malerei und dem Holzschnitt. Das Spektrum seiner Motive ist im Vergleich zu anderen „Scholle“-Künstlern eng, jedoch nicht weniger eindrucksvoll.

Gustav Bechler, Spiegeleis, Farbholzschnitt, Minneapolis Institute of Art Collection, © MIA, Public Domain (PDM 1.0)
Prof. Dr. Christian Fuhrmeister
Prof. Dr. Christian Fuhrmeister
Kunsthistoriker am Zentralinstitut für Kunstgeschichte und apl. Prof. am Institut für Kunstgeschichte der LMU München.
Beitrag im Programm
Sonntag, 20.09.2026 · 09:00 – 09:20 · VR 1
Kunst im Nationalismus: Forschungsstand 2026
Der Vortrag erörtert zum einen die Eckdaten und Parameter und beleuchtet zum anderen den Umstand, dass die NS-Kunst in den Dauerausstellungen deutscher Kunstmuseen bis heute kaum vorkommt. Welche Folgen haben Tabuisierung und Giftschrank-Politik? Abschließend bilanziert der Beitrag den Erkenntnisgewinn, den die Forschung im 21. Jahrhundert erzielt hat.
![Grosse Deutsche Kunstausstellung, 1942, Saal 11, Wandabwicklung, aus: GDK-Research.de, https://www.gdk-research.de/de/obj19362160.html [zuletzt abgerufen am 28.03.2026] © VG Bild Kunst Bonn 2011](https://adm.kuk.art/uploads/Fuhrmeister_GDK_1942_11_02_web_68e174ba14.jpg)
Grosse Deutsche Kunstausstellung, 1942, Saal 11, Wandabwicklung, aus: GDK-Research.de, https://www.gdk-research.de/de/obj19362160.html [zuletzt abgerufen am 28.03.2026] © VG Bild Kunst Bonn 2011
Stefan Gruhne
Stefan Gruhne
Architekt, Mitglied der Forschungsgruppe Paul Hoecker, Vorstandsmitglied im Forum Queeres Archiv München, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU München.
Beitrag im Programm
Samstag, 19.09.2026 · 14:00 – 14:20 · VR 2
Paul Hoecker – Eine kollektive Spurensuche
Der Münchner Maler Paul Hoecker (1854–1910), sein umfangreiches Œuvre und sein Wirken als Professor an der Kunstakademie München sind wenig bekannt. Für viele „Scholle“-Maler war er wegweisend, aufgrund seiner Homosexualität wurde er lange marginalisiert. Der Vortrag zeigt die vielfältigen Rechercheaktivitäten Anfang des 21. Jahrhunderts auf, die zu neuen biografischen Erkenntnissen, einem online-Werkverzeichnis sowie Ausstellungs- und Publikationsprojekten geführt haben.

Paul Hoecker auf einer Bank in der Nähe des Hoecker-Hauses, undatiert, © Forum Queeres Archiv München, Familiennachlass Paul Hoecker
Prof. Dr. Nicolai Hannig
Prof. Dr. Nicolai Hannig
Nicolai Hannig ist Professor für Neuere Geschichte an der Technischen Universität Darmstadt, Forschungsschwerpunkte: u.a. Gewalt- und Umweltgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.
Beitrag im Programm
Sonntag, 20.09.2026 · 09:30 – 09:50 · VR 1
Holzhauser Künstler in der Zeit des Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit
Der Vortrag widmet sich den Biografien Holzhauser Künstler und verfolgt sie von der Zeit des Nationalsozialismus bis in die fünfziger Jahre. Zugleich zeichnet er das Leben und die Dynamiken in der Künstlerkolonie nach. Dokumentiert werden damit die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Die ,Künstlerkolonie Holzhausen am Ammersee‘. Biografien und Karrieren in Nationalsozialismus und Nachkriegsdeutschland“, das 2023 an der Technischen Universität Darmstadt abgeschlossen wurde.

Fritz Erler, Selbstbildnis, Ölgemälde, 1914, Museum Wiesbaden, © Museum Wiesbaden, Fotograf Bernd Fickert
Florian Hartmann
Florian Hartmann
Oberbürgermeister der Stadt Dachau und Präsident von euroart.
Beitrag im Programm
Samstag, 19.09.2026 · 10:00 – 10:20 · VR 1
Über die Vereinigung europäischer Künstlerkolonien
Im Verbund euroart haben sich 49 Künstlerkolonien aus 13 europäischen Ländern zusammengeschlossen, um das gemeinsame kulturelle Erbe der Künstlerkolonien zu bewahren und den Austausch und die Kooperation über Ländergrenzen hinweg zu pflegen. Aus dem süddeutschen Raum sind Dachau, Holzhausen am Ammersee, Murnau und Prien am Chiemsee Mitglieder.

Prof. Dr. Hubertus Kohle
Prof. Dr. Hubertus Kohle
Pensionierter Professor für Kunstgeschichte an der LMU München, Schwerpunkt in der Kunst der frühen Moderne.
Beitrag im Programm
Samstag, 19.09.2026 · 14:30 – 14:50 · VR 1
Reinhold Max Eichlers Illustrationen für die „Jugend"

Reinhold Max Eichler, Der Wonnemonat, in: Jugend 4 (1899), Nr. 19, S. 303 Eichler ist ein heute kaum mehr bekannter Schüler Paul Hoeckers, der vor allem als Porträtmaler aktiv war, aber auch als einer der aktivsten Illustratoren der „Jugend" und des „Simplicissimus" gelten kann. Seine Illustrationstätigkeit schreibt sich auf originelle Weise in die lebensreformerische Grundstimmung der Jahrhundertwende ein.
Regina M. Fischer, M.A.
Regina M. Fischer, M.A.
Studium der Kunstgeschichte, Germanistik, Literaturwissenschaft. Freiberuflich tätig als Kuratorin, Art Consultant, Autorin. Seit 2021 kunsthistorische Mitarbeit bei der JES Kulturstiftung Holzhausen am Ammersee.
Beiträge im Programm
Samstag, 19.09.2026 · 11:30 – 11:50 · VR 1
Die Künstlerkolonie Holzhausen
In den 1890er Jahren kam der innovative Prof. Paul Hoecker (1854-1910) mit seinen Studenten der Münchner Kunstakademie zum Plein Air Malen nach Holzhausen am Ammersee. Angeregt durch die ländliche Beschaulichkeit und die landschaftliche Schönheit ließen sich zahlreiche Künstler, darunter Mitglieder der „Scholle“, hier nieder. Es entwickelte sich eine lebendige Künstlerkolonie.

Der Dampfersteg in Holzhausen, © JES Kulturstiftung Samstag, 19.09.2026 · 16:00 – 16:20 · VR 1
Das Martyrium des Malweibs
Die Situation von Künstlerinnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts war schwierig. Nicht nur, dass ihnen das Studium an den Kunstakademien bis nach dem Ersten Weltkrieg verweht blieb und gesellschaftliche Konventionen sie behinderten, gerade in den als fortschrittlich geltenden Zeitschriften „Jugend“ und „Simplicissimus“ wurden sie auch regelmäßig verspottet.

Reinhold Max Eichler, Das Martyrium des Malweibs, in: Jugend 6 (1901), Nr. 3, S. 39 Sonntag, 20.09.2026 · 12:40 – 13:00 · VR 1
Einführung in die Ausstellung „Kunst braucht Luft! Die SCHOLLE zwischen See und Moor“
Sonia Schätz, M.A.
Sonia Schätz, M.A.
Historikerin (Studium der Alten Geschichte, Politik und Klassischen Archäologie in Bonn und Grenoble) und Leiterin des Stadtmuseums Landsberg am Lech seit 2010. Zertifikat Provenienzforschung an der FU Berlin.
Beitrag im Programm
Sonntag, 20.09.2026 · 11:45 – 12:25 · VR 1
Die Kunstwerke Walther Georgis im Stadtmuseum Landsberg am Lech - Ein Beispiel von Restitution
Die Stadt Landsberg am Lech erwarb 1944 Werke des verstorbenen Malers Walther Georgi. Der Eigentumswechsel der Bilder erfolgte im Zuge der rassistischen Verfolgung und Enteignung der Witwe Malwine Georgi durch die Nationalsozialisten. Der Vortrag befasst sich mit den Vorgängen um den Restitutionsfall und den Erkenntnissen der Provenienzrecherchen zum Lebensweg Wina Georgis. Vortrag von Lisa Kern: Antisemitismus, Verfolgung und Sammlungspolitik im Nationalsozialismus - Wina Georgi und die Städtische Galerie im Lenbachhaus in München

Walther Georgi, Portrait Wina Georgi, Pastell 1920, INV 2456, © Stadtmuseum Landsberg am Lech, Foto: Constanze Finkenbeiner
Lisa Kern, M.A.
Lisa Kern, M.A.
Lisa Kern ist seit 2010 an der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München als wissenschaftliche Mitarbeiterin für Provenienzforschung und das Sammlungsarchiv tätig. Von 2007 bis 2010 arbeitete sie an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und war seit 2009 als freie Provenienzforscherin an verschiedenen Forschungsprojekten beteiligt. Sie hat einen Lehrauftrag für Provenienzforschung an der Universität Regensburg inne und ist stellvertretende Vorstandsvorsitzende im Arbeitskreis Provenienzforschung e.V., der rund 660 internationale Forscher*innen vernetzt.
Beitrag im Programm
Sonntag, 20.09.2026 · 11:45 – 12:25 · VR 1
Die Kunstwerke Walther Georgis im Stadtmuseum Landsberg am Lech - Ein Beispiel von Restitution
Die Stadt Landsberg am Lech erwarb 1944 Werke des verstorbenen Malers Walther Georgi. Der Eigentumswechsel der Bilder erfolgte im Zuge der rassistischen Verfolgung und Enteignung der Witwe Malwine Georgi durch die Nationalsozialisten. Der Vortrag befasst sich mit den Vorgängen um den Restitutionsfall und den Erkenntnissen der Provenienzrecherchen zum Lebensweg Wina Georgis. Vortrag von Lisa Kern: Antisemitismus, Verfolgung und Sammlungspolitik im Nationalsozialismus - Wina Georgi und die Städtische Galerie im Lenbachhaus in München

Walther Georgi, Portrait Wina Georgi, Pastell 1920, INV 2456, © Stadtmuseum Landsberg am Lech, Foto: Constanze Finkenbeiner
Prof. Dr. Rainer Metzger
Prof. Dr. Rainer Metzger
Geboren 1961 in Niederbayern, seit 2004 Professor für Kunstgeschichte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe.
Beitrag im Programm
Samstag, 19.09.2026 · 10:30 – 10:50 · VR 1
München, die Kapitale der Kunst um 1900
Faschingsmetropole und perspektivenschöne Hauptstadt, wahlweise Isar-Athen oder Isar-Florenz, Mir-san-mir-Moderne, Oans-Zwoa-Gsuffa und nur Paris vergleichbar als Zentrum des angenehmen Lebens: München, die Kapitale der Kunst um 1900.

Philipp Kester, Hofatelier Elvira in München – Außenfassade des Gebäudes, Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie, Archiv Kester, © CC BY-SA 4.0
Shammua Maria Mohr
Shammua Maria Mohr
Shammua Maria Mohr ist Historikerin und arbeitet als Provenienzforscherin am Institut Mathildenhöhe Darmstadt. Nebenberuflich erforscht sie im Rahmen eines Dissertationsprojektes die Geschichte des Kunsthauses Brakl in München.
Beitrag im Programm
Samstag, 19.09.2026 · 12:00 – 12:20 · VR 2
„Für junge Münchener Talente mit voller Kraft" – Die Moderne Kunsthandlung Brakl & Thannhauser
Der Operettensänger und vormalige Theaterdirektor Franz Josef Brakl gründete 1905 gemeinsam mit dem Kaufmann Heinrich Thannhauser eine „Moderne Kunsthandlung“ für zeitgenössische Kunst in München. Im September 1905 verkauften sie ein erstes Gemälde von Adolf Münzer. Welche Rolle die Künstlergruppe „Scholle“ in den ersten Jahren des Bestehens der „Modernen Kunsthandlung“ für die neuen Kunsthändler spielte, steht im Zentrum des Vortrags.
Dr. Claus Pese
Dr. Claus Pese
Kunsthistoriker und langjähriger Mitarbeiter am Germanischen Nationalmuseum Nürnberg, Schwerpunkt auf der Zeit von 1830 bis 1930 und dem kulturellen Phänomen von Künstlerkolonien. Claus Pese ist Ehrenmitglied von euroart, der internationalen Vereinigung europäischer Künstlerkolonien mit dem Sitz in Tervuren (Belgien).
Beitrag im Programm
Samstag, 19.09.2026 · 09:30 – 09:50 · VR 1
Künstlerkolonien in Europa. Ein Überblick
Künstlerkolonien sind ein kunst- und kulturgeschichtliches Phänomen von gesamteuropäischer Dimension. Es gilt, die Gründe für die Entstehung solcher Örtlichkeiten darzulegen.
Dr. Ulrike Reinert
Dr. Ulrike Reinert
Kunsthistorikerin, Schwerpunkt Kunst im 20. Jahrhundert, Galeristin i.R., Lehrbeauftragte an der Paris-Lodron Universität Salzburg.
Beitrag im Programm
Samstag, 19.09.2026 · 15:30 – 15:50 · VR 1
Die Malerin Hansl Bock: Zur Situation von Künstlerinnen im frühen 20. Jahrhundert
Leben und Werk von Hansl Bock (1893-1973) veranschaulichen exemplarisch, wie schwer sich der Zugang zur künstlerischen Ausbildung für Frauen nach der Jahrhundertwende gestaltete. Später teilte sie als Künstlerin der „Verlorenen Generation“ das Schicksal vieler Kolleg:innen nach dem Zweiten Weltkrieg.

Hansl Bock, ohne Titel (Paris/Montmartre), 1927, signiert "Hansl Bock ´27", Öl auf Karton, 50 x 66 cm (o.R.), Privatbesitz, Salzburg, © privat
Asta Els Schleuder
Asta Els Schleuder
Freie Kunsthistorikerin, Schwerpunkt europäische und nordamerikanische Moderne, Architekturgeschichte und Kunsthandwerk.
Beitrag im Programm
Samstag, 19.09.2026 · 15:30 – 15:50 · VR 2
Ein vergessener Porträtist: Werk und Wiederentdeckung des Leopold Durm
Carolin Völk
Carolin Völk
Altphilologin, Anglistin, Musikerin, Organistin u. a. in Holzhausen am Ammersee und in der Erzabtei St. Ottilien.
Beitrag im Programm
Samstag, 19.09.2026 · 14:30 – 14:50 · VR 2
Holzhausen und seine Musiker
Bejubelte Sopranistin an der Wiener und Münchner Staatsoper, am Royal Opera House in London und in Heinz Schenks Sendung „Zum Blauen Bock“, Musikprofessor in Athen, Heidelberg und München, Heldentenor bei den Bayreuther Festspielen - bislang ist nicht sehr bekannt, dass in Holzhausen neben den zahlreichen bildenden Künstlern im 20. Jahrhundert auch einige zu ihrer Zeit durchaus bedeutende Musikerinnen und Musiker einen Rückzugsort und ein Zuhause fanden. Woher stammten sie, für welche Art von Musik begeisterten sie sich, wo traten sie auf und wirkten sie, wie klangen sie? Diesen und weiteren Fragen wird Carolin Völk in ihrem Vortrag mit Blick auf Claire Watson, Thrasybulos Georgiades, Franz Völker und andere nachgehen.

München, Nationaltheater Zuschauerraum, © Gilles Alonso

Theresa Wilhelm

Theresa Wilhelm
1. Vorständin des Vereins „Unser Dorf“ e. V., Realschuldirektorin a. D.
Beitrag im Programm
Freitag, 18.09.2026 · 18:00 – 18:15
1.250 Jahre Holzhausen
Kunst live
Holzhauser Köpfe
Um den Bogen zur zeitgnössischen Kunst zu spannen, verbindet der Street Artist Vincent Göhlich alias ERWA ONE Porträts von ehemaligen Holzhauser Künstlerinnen und Künstlern mit seinen typischen Sternformen - den „NEW ORNAMENTS“.
Fünf der Originale werden auf der Tagung gezeigt.
Ein sechstes Kunstwerk entsteht live am Samstag, den 19.09.2026, während der Veranstaltung „Kunst braucht Luft“ der JES Kulturstiftung auf dem Gelände der Bayerischen Verwaltungsschule (BVS) in Holzhausen und ERWA ONE steht für Gespräche zur Verfügung.
An diesem Tag kann man aber nicht nur ERWA ONE bei der Arbeit mit Schablonen und Spraydose über die Schulter sehen, sondern auch signierte Drucke seiner Arbeiten erwerben.
Eine schöne Erinnerung an die Tagung „Kunst braucht Luft – Künstlerkolonie Holzhausen".
Anreise & Unterkunft
Bayerische Verwaltungsschule (BVS)
Anna und Benno Arnold-Platz 1-3 86919 Holzhausen am AmmerseeSie suchen eine Unterkunft während der Tagung? Wir haben einige Adressen für Sie zusammengestellt.
Hinweis: Im September findet in München das Oktoberfest statt. Bitte buchen Sie Hotel oder Unterkunft möglichst frühzeitig — die Nachfrage ist hoch und die Preise steigen erfahrungsgemäß.
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BVS-Bildungszentrum Holzhausen
Anna und Benno Arnold-Platz 1-3 86919 Utting am AmmerseeTelefon 08806 22-0
E-Mail kusch@bvs.de
Preise & Anmeldung
Informationen zu Teilnahmegebühren und Anmeldung folgen in Kürze.
Die Anmeldung ist zur Zeit nicht geöffnet.
Sponsoren
Wir danken unseren Sponsoren für die freundliche Unterstützung.
Kontakt
Für Rückfragen zur Tagung wenden Sie sich bitte an post@jes.art.


